2010 Schulhaus Hohe Promenade, 8001 Zürich

Gesamtsanierung

Projektadresse Promenadengasse 11, 8001 Zürich
Bauherrschaft Baudirektion Kanton Zürich, Hochbauamt
Architektur Meletta Strebel Architekten AG, 8008 Zürich
Baumanagement Bosshard Architektur und Baumanagement GmbH, 8006 Zürich
Planungsstart Januar 2007
Baustart Oktober 2010
Bauende Juli 2010
Bausumme CHF 40'000'000.–
Herausforderungen Anspruchsvolle Baustellenlogistik.
Umgang mit bestehender Bausubstanz, trotz erforderlichen
massiven Eingriffen infolge Vorgaben für einen zeitgemässen
Schulbetrieb.

Ausgangslage:

Die Höhere Töchterschule der Stadt Zürich bezog 1913 ihr erstes eigenes Schulhaus, die heutige Kantonsschule Hohe Promenade. Nach einer langen Planungsgeschichte wurde diese 1912 - 1913 unter der Leitung des damaligen Stadtbaumeisters Gustav Gull durch die jungen Architekten Streiff & Schindler erstellt. Heute bestehen einerseits strukturelle Abhängigkeiten mit dem Ende der 60er Jahre erstellten Parkhaus Hohe Promenade und andererseits betriebliche Synergien mit der Nachbarschule, der Kantonsschule Stadelhofen. Die Bausubstanz rief nach einer Realisation des lange aufgeschobenen Unterhalts, der Schulbetrieb nach Anpassungen an aktuelle Unterrichtsformen und zusätzlichen Raumbedarf. Des Weiteren waren die Haustechnik- und Sicherheitssysteme aktuellen Standards anzupassen. Besonderer Aufmerksamkeit bedurfte die gegebene architekturgeschichtliche Substanz.

Bauliche Eingriffe:

. Umnutzung und Ausbau der bestehenden Untergeschosse zu Unterrichtsräumen.
. Umnutzung der Turnhalle zu Mediathek mit freistehendem Einbau.
. Unteriridische Erweiterung für Musikunterrichtsangebot mit verglastem Lichthof.
. Anpassungen in allen Klassenzimmern an aktuelle Schulstandards mit Einbau von zeitgemässen EDV-Installationen.
. Komplettumbau der Aula im 4. Obergeschoss mit Anpassungen an die heutigen Medienbedürfnisse.
. Einbau von Spezialräumen (Photolabor, Physik- und Chemiezimmer mit zeitgemässer Ausstattung).
. Komplettersatz und Erweiterung der Elektroanlagen, der Wärmeerzeugung und -verteilung, der Lüftungs- und Sanitäranlagen.

Die Eingriffe in die bestehende Substanz erfolgte unter grösster Sorgfalt und unter Berücksichtigung des mit der Denkmalpflege ausgearbeiteten Gesamtkonzepts.