2016 USZ, Notanlage zu Reinstwasseraufbereitung

Einbau Notanlage

Projektadresse UniversitätSpital Zürich, 8001 Zürich
Bauherrschaft UniversitätsSpital Zürich, Engineering
Baumanagement B A B M, 8006 Zürich
Fachplaner Ingenieurbüro Riesen, 8003 Zürich
Planungsstart Oktober 2015
Baustart März 2016
Bauende April 2016
Bausumme CHF 80'000.–
Herausforderungen Einbau während Betrieb der Labore.
Bauliche Massnahmen mit hohen Anforderungen an Reinheit,
Sicherheit und Logistik.

Ausgangslage
Die bestehende Reinstwasseranlage wurde im Jahre 2003 erstellt. Das aufbereitete Reinstwasser wird über Loops in die entsprechenden Laborräume verteilt. Bei allen Loops sind Entnahmestellen vorhanden und verschiedene Laborgeräte angeschlossen. In den letzten Jahren ist die Anlage mehrmals angepasst und erweitert worden. Die Kapazitätsgrenzen der Reinstwasseraufbereitung sind inzwischen erreicht.
Die Reinstwasseraufbereitungsanlage ist nicht redundant, respektive verfügt nicht über eine funktionierende Notanlage, welche den heutigen Anforderungen genügt (Wasserqualität). Diverse Komponenten sind am Ende der Lebensdauer und Ersatzteile zu den Steuerungskomponenten sind nicht mehr erhältlich. Bei einem Ausfall der Anlage und/oder einzelner Komponenten ist die Aufbereitung von Reinstwasser unterbrochen. Der bestehende Reinwassertank kann den aktuellen Bedarf für 2 - 3 Stunden gewährleisten.

Auftrag
Das Risiko für einen Ausfall des Labors aufgrund fehlender Reinstwasserversorgung ist unbedingt zu minimieren. Als Sofortmassnahme (SOMA) ist eine den aktuellen Bedürfnissen entsprechende Notanlage als Ergänzung zur bestehenden Reinstwasseraufbereitung möglichst zeitnah zu planen und umzusetzen. Die Gewährleistung der geforderten Wasserqualität ist dabei speziell zu beachten.

Zielsetzung
Möglichst zeitnahe Umsetzung der Notanlage, damit die Risiken für den Laborbetrieb infolge einer Störung und/oder eines Unterbruchs der bestehenden Reinstwasseraufbereitung minimiert werden können. Die Funktion, die Gewährleistung der Wasserqualität und das Handling der Notanlage sind fundiert zu planen. Das Konzept ist von allen involvierten Bereichen zu genehmigen. Die Umsetzung muss während Betrieb erfolgen, da ein Unterbruch der Reinwasserproduktion für den Laborbetrieb nicht möglich ist.